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Wer Ausstrahlung und Charisma haben will, muss wissen wofür er steht …

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Sie möchten mit mehr Charisma und Persönlichkeit punkten? Dann starten Sie einen kleinen aber wichtigen Selbstversuch!

Wissen Sie, für welche Werte Sie stehen? Spontan beantworten diese Frage die meisten Menschen mit „Ja“. Aber weiß ich es wirklich? Was ist es, was mich als Mensch ausmacht? Kann ich drei Werte benennen, die bedingungslos mit mir verbunden sind? Es ist nicht nur wichtig, sich mit seinen inneren Werten zu beschäftigen. Wer charismatisch sein will, wer mit seiner Persönlichkeit wirken will, für den ist es unerlässlich. Denn umgekehrt, wer nicht weiß, wofür er steht, kann auch nichts ausstrahlen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie bitte, was die drei wichtigsten Werte sind, die Sie wirklich als Mensch ausmachen. Ist es Vertrauen, Loyalität, Fairness, Hilfsbereitschaft, Toleranz oder Kompetenz? Sind Sie Visionär, Kämpfer, Erfolgsmensch, Hüter oder Schlichter? Identifizieren Sie zuerst Ihre ganz persönlichen Leitbilder und dann machen Sie sich diese bewusst, jeden Tag. Sobald Sie sich Ihrer Werte wirklich bewusst sind, diese wirklich spüren und dahinter stehen, werden Sie beginnen diese auch auszustrahlen. Versuchen Sie es! Die Wirkung ist sofort spürbar – bei Ihnen selbst und bei anderen.

Das Bewusstmachen Ihrer persönlichen Werte wird sich auch auf Ihre innere Haltung und Ihre Haltung zu bestimmten Themen bemerkbar machen. Denn auch Ihre innere Haltung sieht und merkt man Ihnen an. An dem was Sie sagen und an dem, wie Sie etwas sagen. Wenn Sie mehr Charisma bekommen wollen, wenn Sie also an Ihrer positiven Ausstrahlung arbeiten möchten, arbeiten Sie an der Präsenz Ihrer persönlichen Werte und an Ihrer inneren Haltung. Überlegen Sie sich beispielsweise vor einer möglichen Veranstaltung, einer Präsentation, vor einer Rede oder vor einem wichtigen Gespräch, wie Sie wirklich zu dem Thema stehen.

Stellen Sie sich folgende Fragen und beantworten Sie diese bitte ehrlich:

  • Bin ich selbst überzeugt, ja begeistert von meinem Thema?
  • Was ist das Ziel meiner Präsentation oder meines Gesprächs?
  • Stehe ich hinter diesem Ziel?
  • Habe ich ehrliche Freude an der Veranstaltung, an dem Thema?
  • Mag ich die Menschen, die um mich sind?
  • Glaube ich selbst, was ich behaupte oder bin ich unsicher?

Diese Fragen sollten Sie für sich unbedingt positiv beantworten können. Erst dann haben Sie alle Voraussetzungen für einen strahlenden Auftritt. Umgekehrt, wenn Sie zum Beispiel im Job bei einem Thema Druck, Unwohlsein oder Anspannung verspüren, wird man Ihnen das anmerken. Das Thema rückt hinter den persönlichen Bedürfnissen und Gefühlen in den Hintergrund und Sie werden mit ziemlicher Sicherheit niemanden von Ihren Ideen überzeugen oder für Ihre Argumentation gewinnen können. Ein nicht vorhandener Funke, kann nicht überspringen.

Im Privatleben ist das ganz genauso. Angenommen Sie haben beispielsweise keine Lust auf die Geburtstagsfeier bei Ihrem Schwager. Die Feste dort laufen immer nach dem gleichen Muster ab, das kennen Sie schon, interessante Gäste sind eher selten und das Essen hat Ihnen im letzten Jahr auch nicht geschmeckt. Wie glauben Sie wird der Abend werden? Oder ein Freund hat Sie zum Skifahren überredet, obwohl Sie weder Schnee noch die Berge sonderlich mögen. Glauben Sie, dass Sie den Skitag in vollen Zügen genießen können? Selbst bei strahlendem Sonnenschein sicher nicht. Daneben werden Ihnen sowohl die übrigen Geburtstagsgäste im ersten Beispiel als auch Ihre Skipartner im Beispiel zwei Ihre Unlust anmerken, da können Sie sich noch so viel Mühe geben.

Es gibt viele Sprichwörter, die sich mit unserer inneren Haltung und der Reaktion unserer Umwelt darauf beschäftigen. Konfuzius formuliert es ganz deutlich: „Zuerst die innere Haltung, dann die äußere Form.“ Leider bekommt die innere Haltung bei vielen Persönlichkeits- und Präsentationstrainings nicht den Raum, den sie zwingend haben müsste. Denn sie ist einer der wichtigsten “Soft”skills überhaupt. Ohne eine positive innere Haltung wird sich keine positive persönliche Wirkung entfalten können, und man kann Menschen nicht positiv bewegen oder gar von einer Sache begeistern. Um das zu erreichen, muss man Menschen emotional mitnehmen. Aber es ist nicht möglich bei Menschen entsprechende Emotionen zu wecken, wenn man selbst nicht positiv bei der Sache ist. Denn nur aus Begeisterung kann auch Begeisterung entstehen. Begeisterung ist Emotion und die brauchen wir selbst, um auch bei unseren Zuhörern Gefühle zu wecken, positive Gefühle für ein Thema oder uns selbst.

Eine positive innere Haltung kommt übrigens keineswegs von Übungen, wie dem viel diskutierten „Powerposing“, “Tschakatschaka” oder dergleichen. Sie sollten sich für nichts und auf nichts einpeitschen. Sie brauchen sich auch nicht mit Mantras, wie „Ich bin gut“, „Ich habe etwas zu bieten“, “Ich bin schön” oder „Ich schaffe das“ einzulullen. Das treibt Sie vielleicht kurzfristig an, wird aber an Ihrer Ausstrahlung langfristig nichts ändern. Nein, Sie sollten wirklich von dem überzeugt sein, was Sie sagen und tun und Ihre inneren Werte nach außen strahlen lassen. Dann kommen Power und Charisma ganz von alleine.