fbpx

Alles Lüge – Körpersprache richtig deuten

with Keine Kommentare

So erkennst du an der Körpersprache, ob dein Kunde deine Idee wirklich gut findet.

Körpersprache deuten

Laut Statistik und führenden Psychologen wie Paul Ekman lügen wir rund 200 mal am Tag. Männer sogar noch häufiger als Frauen. Oft sind es kleine Schummeleien, die das Leben erleichtern, manchmal aber auch handfeste Lügen. So kann es sein, dass dein Kunde nur vorgibt, an deiner Lösung oder an deinem Produkt Interesse zu haben. Es ist nicht immer einfach zu durchschauen, wann etwas Wahrheit ist und wann nicht.

Dabei verrät die Körpersprache, ob jemand von etwas angetan ist und wirklich Interesse hat oder nur so tut. Es sind die Augen, die Sprache sowie unsere Mimik und Gestik, die uns (und andere) verraten. Dabei geht es weniger darum zu erkennen, ob jemand wirklich lügt. Die Signale der Körpersprache zeigen uns aber deutlich, welchen Einfluss das Gesagte auf den Zuhörer hat.

Wenn du in der Lage bist, dies zu erkennen, hast du einen entscheidenden Vorteil: Du kannst reagieren, wenn es noch nicht zu spät ist. Denn ist das Gespräch oder die Präsentation beendet, gibt es nicht mehr viele Möglichkeiten das Ruder noch einmal herumzureißen. Hast du bei einer Präsentation den Eindruck, dass deine Zuhörer nicht wirklich bei der Sache sind? Wirken sie vielleicht sogar gelangweilt? An ihrer Körpersprache kannst du erkennen, ob das wirklich so ist. Und du kannst reagieren...

 

Die Signale der Körpersprache

Achte auf die Gesten deines Gegenübers. Gesten sollten immer beinahe zeitgleich mit dem Gesagten ablaufen. Dann kannst du davon ausgehen, dass dein Gesprächspartner nicht gerade etwas in seinem Kopf konstruiert, sondern dass er die Wahrheit sagt. Sind die Gesten aber verzögert, so deutet das darauf hin, dass gerade etwas „erfunden“ wird. Im übrigen enttarnen verzögerte Gesten auch bei dir selbst, dass du die Unwahrheit sagst oder kein konkretes Bild von dem im Kopf hast, worüber du gerade sprichst.

Wenn jemand wirklich Interesse an deinem Thema oder deiner Idee hat, sieht er dir in die Augen. Wer gelangweilt oder desinteressiert ist, hält keinen Augenkontakt, es sei denn, er hat Spaß an der Provokation. Auch spitze oder zusammengepresste Lippen zeigen oft Skepsis, Unbehagen oder Langeweile.

Achte auch ganz besonders auf die Körperhaltung. Sie sollte immer offen und vor allem dir zugewandt sein. Dreht dein Zuhörer sich von dir weg – und seien es nur die Schultern – kannst du davon ausgehen, dass er deinen Vortrag nicht unbedingt spannend findet. Das Gleiche gilt auch für die Füße. Füße ausgestreckt in deine Richtung, alles okay. Bei eingezogenen oder weggedrehten Beinen solltest du skeptisch werden und reagieren...

 

Das Ruder herumreißen...

Deine Zuhörer reagieren auch auf deine Körpersprache. Wenn du beispielsweise wenig Anspannung in deiner Körperhaltung hast, dich von deinen Zuhörern weg drehst oder seitlich stehst, kann das ebenfalls als fehlendes Engagement gewertet werden. Eine große Falle hier ist Powerpoint. Oft wenden sich Vortragende bei Präsentationen nicht ihren Zuhörern sondern der Powerpointprojektion an der Wand hinter sich zu. Das Fatale daran ist nicht nur der weggedrehte Körper. Auch der Blickkontakt zu den Zuhörern geht verloren. Was passiert? Diese scheinbar desinteressierte Körpersprache des Präsentators wird von den Zuhörern gespiegelt. Die Signale des Körpers interpretiert das Gehirn entsprechend und deine Zuhörer verlieren tatsächlich ihrerseits das Interesse.

Deine Körpersprache muss also deine Begeisterung und dein Engagement ausdrücken. Wichtig dabei ist es, eine offene, gerade Körperhaltung zu haben. Benutze deine Hände und unterstreiche das Gesagte durch eine deutliche Gestik. Auch deine Mimik ist wichtig. Hast du etwas zu sagen, dass tatsächlich positiv für deine Zuhörer ist? Dann zeige es auch: lächle! Immer dann, wenn du erfreuliche Nachrichten hast, solltest du sie unbedingt durch ein Lächeln unterstreichen. Sonst wirken deine positiven Botschaften unglaubwürdig.

Wenn das Interesse deiner Zuhörer nachzulassen scheint, ist es also an dir mit deiner Körpersprache zu zeigen, wie spannend das Thema ist. Du wirst sehen, wie das wirkt. Hilfreich ist es auch, wenn du deine Zuhörer körperlich in deinen Vortag miteinbindest. So kannst du ihnen beispielsweise etwas in die Hand geben, was mit deinem Thema zu tun hat. Dadurch müssen Sie ihre geschlossene, desinteressierte Körperhaltung ganz von alleine ändern, indem sie zum Beispiel ihre verschränkten Arme öffnen und etwas mit den Händen begutachten oder festhalten müssen. Das Wichtigste also ist: Du bist der Dirigent. Wenn deine Körpersprache offen, engagiert und ehrlich ist, werden deine Zuhörer beginnen deine Körpersprache zu spiegeln. Mit der Folge, dass sie (wieder) ein aufrichtiges Interesse an deinem Thema entwickeln.


Du möchtest Feedback zu deiner Körpersprache und besser präsentieren lernen?
Informiere dich jetzt über unsere Seminare und Trainings!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?